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Erklärung zum Reichstagsbrand und Testamente von Klara Berliner

Übernahme von Archivgut zur NS-Zeit aus dem Amtsgericht Hannover


Bildrechte: NLA

Am 26. November 2019 hat das Amtsgericht Hannover dem Niedersächsischen Landesarchiv zwei Dokumente übergeben, die sich noch in gerichtlicher Verwahrung befanden, aber wegen ihres historischen Wertes und des großen öffentlichen Interesses als Archivgut allgemein zugänglich sein sollen. Nähere Informationen sind der Presseerklärung des Amtsgerichts Hannover zu entnehmen.

Die eidesstaatliche Erklärung des früheren SA-Mannes Hans-Martin Lennings aus dem Jahr 1955 über den Reichstagsbrand im Februar 1933 wurde dem Bestand „Amtsgericht Hannover (nach 1945)“ zugeordnet und erhielt die Signatur NLA HA Nds. 725 Hannover Acc. 2019/125 Nr. 1. Das Dokument ist online abrufbar und darf unter Angabe des Herkunftsortes verwendet und verbreitet werden (Public Domain).

Die Testamentsakte von Klara Berliner aus der bekannten Erfinder- und Industriellenfamilie aus Hannover (Deutsche Grammophon), 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordet, wurde dem älteren Bestand „Amtsgericht Hannover (vor 1945)“ zugeordnet. Sie ist online recherchierbar, kann im Lesesaal der Abteilung Hannover (derzeit umbaubedingt in Pattensen) eingesehen und dort auch fotografiert werden. Informationen zur Benutzung entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt. Bei Interesse an Scanaufnahmen aus dieser Akte ohne eigenen Besuch schreiben Sie bitte eine E-Mail an hannover@nla.niedersachsen.de. Eine Downloadmöglichkeit auch für diese Akte ist in Vorbereitung.

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