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Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

NLA

Sie kamen aus Osteuropa in die Region Braunschweig. Hinter ihnen lagen Erfahrungen von Armut, Krieg und staatlicher Neuordnung: jüdische Einwanderinnen und Einwanderer, die in der Zeit um den Ersten Weltkrieg eine neue Heimat suchten. Bald stellten sie in den Städten einen großen Teil der jüdischen Bevölkerung. Ihr rechtlicher Status war ungesichert. Viele waren staatenlos. Die Mehrzahl konnte trotz der Umstände ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten und bemühte sich um die Schulbildung der Kinder. In den Tageszeitungen wurden kontroverse Debatten über die Migranten geführt. Bei den Behörden, aber auch in der Gesellschaft stießen sie auf antisemitische Vorbehalte.


Das Niedersächsische Landesarchiv zeigt bis zum 27.01.2020 eine Ausstellung des Arbeitskreises „Andere Geschichte“ und des „Israel-Jacobson Netzwerks für jüdische Kultur und Geschichte.“ Begleitend sind Tafeln zu sehen, die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „Große Schule“ in Wolfenbüttel gestaltet haben.



Ort: Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel, Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel

Eintritt frei


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